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Althaussanierung

Tipps die nichts kosten, aber viel bringen!

Alles rund ums BAUEN und SANIEREN, mit kostenlosen Tipps vom Baumeister, erfahren Sie auf dieser Seite.


 TIPP SEPTEMBER 2017

GUT GEDÄMMT = BARES GELD. 

In folgendem Beitrag lesen Sie über die beiden häufigst verwendeten Dämmstoffe im Einfamilienhausbau. pdf_file/pdflogo.jpg

 Herzlichst Ihr Bmstr. Ing. Peter Pollak

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 TIPP FEBRUAR 2017

ACHTUNG EIS!

Aufgrund der winterlichen Jahreszeit und den einhergehenden tiefen Temperaturen ist es möglich das Stahlbetonbauteile im Rohbauzustand (Kellerdecken, Bodenplatten, etc..) mit Schnee, möglichweise auch mit einer Eisschicht bedeckt sind.

Wie bereits in unserem Tipp vom Jänner 2012 zu lesen war hilft das zeitgerechte Abdecken der Oberflächen mit entsprechenden Planen.

Sollte dies aber aufgrund „überraschender“ Wetteränderung nicht mehr möglich gewesen sein hilft oft nur das Zuwarten bis die Temperaturen die natürliche Schnee- und Eisschmelze zulassen.

Wir raten dringend vom Einsatz von Tausalz ab da die meisten Stahlbeton-Bauteile nicht darauf ausgelegt sind (bzw. nicht sein müssen).

Schäden an der Betonoberfläche, schlimmstenfalls an der Bewehrung der Stahlbetonbauteile sind in diesem Fall nicht auszuschließen, was sich auf die Gebrauchtstauglichkeit negativ auswirken kann.

Ausgenommen davon sind flächengefertigte Betonoberflächen im Freien welche vertragsgemäß eine frost/tausalzbeständige Betonqualität aufweisen.

Wir stehen Ihnen diesbezüglich gerne beratschlagend zur Verfügung!

Herzlichst Ihr Bmstr. Ing. Peter Pollak

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  TIPP DEZEMBER 2016

GUT VORBEREITET!

Bereits bei der Grundstückswahl sollten sich alle Bauwerber im Klaren sein, dass diese eine wesentliche Rolle für die weitere Planung des darauf zu errichtenden Bauwerks spielt.

Wichtig: Alle Risiken, die vom Baugrund hervorgerufen werden, gehen zu Lasten des Bauherren und sind nicht übertragbar (Baugrundrisiko).

Leider wird im Vorfeld des Bauvorhabens meistens an einer wichtigen Stelle gespart:
Am Bodengutachten bzw. dem geotechnischen Bericht
Dieser, von einem Sachverständigen/Ziviltechniker für Geotechnik verfasste Bericht, liefert detaillierte Angaben zu den vorgefundenen Bodenverhältnissen. Nach Herstellung von Probeschürfen bzw. Ramm-/Bohrsondierungen beurteilt der Fachmann den Aufbau der Bodenschichten sowie  den Grundwasserstand und ermittelt daraus die Tragfähigkeit und die Sickerfähigkeit des Bodens.
Ebenso kann festgestellt werden ob eventuell kontaminiertes  (verunreinigtes) Material bzw. auch Altlasten (je nach Form des Bodengutachtens) beim Bodenaushub während der Bauausführung angetroffen werden könnten.
Unvorhergesehene Mehraufwände mit Auswirkung auf Fundierungs-/Abdichtungs-/Versickerungs- und Entsorgungsmaßnahmen können daher bereits im Vorfeld beurteilt  werden und in die Planung einfließen.

Wir beraten Sie gerne!

Mit freundlichen Grüßen Ihr Bmstr. Ing. Peter Pollak

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TIPP JULI 2014

HANDWERKERBONUS!

Für all jene, die ihr Haus bzw. ihre Wohnung renovieren wollen, haben wir hier einen wertvollen Tipp:

"Mit dem „Handwerkerbonus“ erhalten Privatpersonen eine Förderung von bis zu 600 Euro für die Renovierung, Erhaltung oder Modernisierung ihres Hauses oder ihrer Wohnung, wenn dabei Leistungen eines Handwerkers oder befugten Unternehmens in Anspruch genommen werden. "

Mehr Informationen zu dieser Förderung finden Sie unter: https://www.meinefoerderung.at/hwbweb/

Herzlichst Ihr Bmstr. Ing. Alfred Braunsteiner

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TIPP APRIL & MAI 2012

Unser Tipp für die Monate April und Mai bezieht sich auf einen Abschnitt der Erdarbeiten für ein Kellerbauwerk, nämlich auf das Hinterfüllen des Arbeitsraumes. Zu diesem Thema gibt es (leider) auch unter Fachkräften manchmal widersprüchliche Aussagen, welche in der Praxis bzw. bei vielen örtlichen Gegebenheiten nicht sinnvoll sind.
Als Tipp im Anhang unser Merkblatt für´s „Hinterfüllen von Arbeitsgräben“ welches aus der Praxis heraus entstanden ist und aus unserer Sicht die beste Lösung für den Kunden darstellt.

„Hinterfüllen des Keller-Arbeitsgrabens“

Sofern nicht anders vereinbart wird der Bereich des Keller-Arbeitsgrabens vertragsgemäß mit seitlich gelagertem Aushubmaterial hinterfüllt und lageweise verdichtet.
Dies trifft nur für geeignetes Aushubmaterial zu (Beurteilung erfolgt spätestens im Zuge der Aushubarbeiten).

Eine Hinterfüllung des Arbeitsgrabens mit schottrigem Material (nicht bindiges Material) kann gegen Aufpreis vorgenommen werden, jedoch unter Umständen eher negative als positive Auswirkungen haben. Diese Variante ist nur sinnvoll wenn der Keller-Arbeitsgraben drainagiert und die Drainagewässer auch ordnungsgemäß abgeleitet werden können. Die Ableitung kann z.B. in einen Vorfluter erfolgen. Einleitung in das Ortskanalsystem ist prinzipiell nicht gestattet.
(Drainageleitung + Hinterfüllen mit schottrigem Material gegen Aufpreis)

Sollte keine Drainagierung möglich sein, bzw. die Ableitung der Oberflächenwässer inkl. des Arbeitsgrabenbereichs nicht gewährleistet sein, ist von der Hinterfüllung mit schottrigem Material abzuraten und es sollte das vorhandene Material verwendet werden.

Der sogenannte Badenwannen-Effekt:
Das Urgelände bzw. der Mutterboden sind komprimiert und eher „wasserundurchlässig“. Der Arbeitsgraben (mit schottrigem Material hinterfüllt) lässt Feuchtigkeit schneller versickern.
Somit besteht die Gefahr, das Oberflächenwasser in den Arbeitsgraben zu „ziehen“.
Resultat: Der Keller steht permanent im Wasser. In diesem Fall ist die Standard-Feuchtigkeitsabdichtung (je nach Auftragssituation) unzureichend, da man bei dauerndem Wasserstand von einem „hohen Lastfall“ – „drückendem Wasser“ und nicht mehr vom „Lastfall Bodenfeuchte“ spricht. 

Herzlichst Ihr Bmstr. Ing. Alfred Braunsteiner

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TIPP DES BAUMEISTERS FÜR MÄRZ

Das Zeitalter der Niedrig-Energie -, Energie-Spar – und Passivhäuser ist endgültig und unwiderruflich angebrochen und damit einhergehend auch die Ära der alternativen Heizsysteme, die weitestgehend träge sind, was schnelle Erwärmung betrifft.

Ob nun Solarenergie, Photovoltaik, Energiebrunnen, Erdwärme oder wie dieses Systeme alle heißen:…..Sie alle liefern konstante, gleichmäßige, „untertourige“ Wärme in Fußboden- oder Wandheizungen, welche durch Erwärmung von Speichermassen eine gleichmäßige, lang anhaltende aber eher träge Erwärmung der Häuser gewährleistet.

Da sie in der Regel enorm energiesparend sind, ist diese Entwicklung auch zu begrüßen.

In den letzten Jahren hat es sich aber gezeigt, daß in Notfallsituationen, wie zB ein längerer Stromausfall, all diese Heizungen nicht, oder nur sehr schlecht funktionieren und dies ist, speziell im Winter, eine sehr unbefriedigende Situation.

Abhilfe schafft ein, mit erneuerbarer Energie (zB Holz) heizbarer „Ofen“, in welcher Ausführung auch immer.

Sei es ein einfacher Notofen, auf dem auch gekocht werden kann, oder ein Schwedenofen, mit oder ohne sichtbarer Flamme, oder ein Gusseiseneinsatz für einen optischen Kachelofenverbau, ebenfalls mit sichtbarer Flamme…..der Modelle gibt es viele.

Allen Gemeinsam und das Wesentliche daran ist aber, daß in Notfällen zumindest 1-2 Räume wirkungsvoll beheizt werden können.


Dazu bedarf es aber eines sogenannten „Notkamines“, der sinnvollerweise schon in der Bauphase berücksichtigt werden sollte, da ein nachträglicher Einbau kompliziert und kostspielig ist.

Das Wort „Notkamin“ bezieht sich auf „Notfall“ und nicht auf die Ausführung des Kamines. Wie bei Abdichtungsmaßnahmen im Kellerbereich ist auch hier die Devise: „ Spare nicht am falschen Platz!“ angesagt.

Ein gut funktionierender, vom Fachmann (Rauchfangkehrermeister) richtig dimensionierter und vom Profi (Baumeister) errichteter Zusatzkamin ist in jedem Fall keine verlorene Investition. Spätestens bei Energieausfall zahlt er sich aus, bietet aber auch im Normalbetrieb eines modernen Hauses die Möglichkeit, Behaglichkeit und rasche Wärme durch Anschluß diverser Öfen, unabhängig von allfälligen „Energieüberschüssen oder –defiziten“ etc des Hauses, jederzeit genießen zu können.


Unser Tipp für MÄRZ daher:
Egal welchen Haustyp Sie auch planen – vergessen Sie nicht auf einen Zusatzkamin, zumindest Nw 16 cm, geeignet für den Betrieb einfacher Öfen mit festen Brennstoffen, in möglichst zentraler Lage.

Abschließend noch ein Link zu einem renommierten Fertigkaminhersteller …http://www.schiedl.at

Für allfällige Detailfragen stehen wir Ihnen natürlich gerne mit Rat und Tat zur Seite

Herzlichst Ihr Bmstr. Ing. Alfred Braunsteiner

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TIPP Februar 2012

Bei Verputzarbeiten sollte man sich nicht von warmen Tagestemperaturen täuschen lassen, ein kurzer Nachfrost oder Morgenfrost genügt und der Verputz ist kaputt und "bröselt" ab.
Besonders gefährdet sind da die dünnen Oberschichten (Endabrieb oder Spachtelungen).
Hier ist Geduld angesagt!

Empfohlen sind solche Arbeiten frühestens ab Mitte/Ende April - natürlich kann es aber auch da noch frieren, was dann eben noch Zuwarten erfordert.

Herzlichst Ihr Bmstr. Ing. Alfred Braunsteiner

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TIPP Jänner 2012:

Vermeiden Sie so gut es geht, das nicht allzu viel Feuchtigkeit ins Bauwerk eindringt. Speziell in den Wintermonaten empfiehlt sich eine laufende Kontrolle der Abdichtungen (besonders nach Stürmen und starker Schneelage) auf der Baustelle.
ACHTUNG auf Aussparungen, welche unbedingt sorgfältig, rutschsicher und trittsicher abgedeckt und idealerweise - zur eigenen Sicherheit - oberhalb der Planen gekennzeichnet werden sollen.

Bei Rohbauten sollten alle Öffnungen möglichst winddicht verschlossen sein. Bei Betonierarbeiten bei höheren Minusgraden (ab ca -5°) über längere Zeit, ist auch die Bauteildicke oder Lage zu überdenken. Dünne Bauteile in Schalungen zB.: welche freistehen, sind besonders frostgefährdet und bedürfen einer speziellen Betongüte bzw. Behandlung während des Betonierens sowie besondere Nachbehandlung, da ansonsten der Beton friert und keinerlei Tragfähigkeit aufweist.
Hier ist unbedingt der Rat von Fachleuten einzuholen. Experimente ohne Fachwissen können lebensgefährlich sein (zB.: bei tragenden Teilen oder Decken etc.)

Herzlichst Ihr Bmstr. Ing. Alfred Braunsteiner